Pep-Nachfolge: Kompany, Alonso & die City-Shortlist
Wer folgt bei Manchester City auf Pep Guardiola? Die Zeichen zwischen dem Startrainer und den Skyblues stehen auf Abschied, die Suche nach einem Nachfolger läuft vereinsintern längst auf Hochtouren. Viele bekannte Namen werden diskutiert, doch es gibt drei klare Favoriten.
Nach zehn Jahren im Klub deutet vieles auf das Ende der Ära von Pep Guardiola als Cheftrainer von Manchester City hin. Offiziell verkündet hat der Katalane es noch nicht, doch die Skyblues bereiten sich auf den großen Umbruch vor und suchen einen Nachfolger. Die Shortlist besteht laut dem ‚Telegraph‘ aus drei Namen, die allesamt in der Vergangenheit schon mit Guardiola zusammenarbeiten.
So verwundert es kaum, dass Guardiolas alter Co-Trainer Enzo Maresca auf der Liste stehen soll. Der Italiener, der zuletzt beim FC Chelsea gefeuert wurde, gelte jedoch als die unwahrscheinlichste Lösung aus der engeren Auswahl. Und das, obwohl es nach eigener Aussage vor kurzem erst Kontakt mit City-Vertretern gab.
Kampf mit Liverpool um Alonso?
Ebenfalls als Pep-Nachfolger hoch im Kurs steht Xabi Alonso, der vor kurzem bei Real Madrid seinen Hut nehmen musste. Der Spanier wäre eine Top-Lösung, intern befürchtet City jedoch, dass der FC Liverpool zuerst zugreifen wird, sollte es mit dem aktuellen Coach Arne Slot sportlich nicht zeitnah und nachhaltig aufwärtsgehen. Eine erste Kontaktaufnahme der Reds mit Alonso soll es bereits gegeben haben.
Name Nummer drei auf der City-Liste ist Cesc Fàbregas. Der 38-Jährige trainiert erfolgreich Como 1907 in der Serie A und schickt sich an, den kleinen Klub vom Comer See in den Europapokal zu führen. Bereits Bayer Leverkusen und andere Klubs bissen sich jedoch an dem Wunsch, Fàbregas loszueisen, die Zähne aus. Der Welt- und zweifache Europameister ist an Como beteiligt und wäre nur schwer zu bekommen.
Kompany eher kein Thema
Die Spur zu Vincent Kompany ist derweil nicht mehr heiß. Und das, obwohl der Trainer des FC Bayern Guardiolas persönlicher Favorit sein soll. Die City-Verantwortlichen um Sportdirektor Hugo Viana sind sich laut ‚Telegraph‘ sicher, dass der Belgier bei einem Pep-Abgang im Sommer nicht zu haben ist. Die im Oktober erfolgte Vertragsverlängerung bis 2029 sowie der Fakt, dass Kompany aktuell maßgeblich und intensiv an der Planung für die kommende Bayern-Saison beteiligt ist, sprechen eine klare Sprache.