Schalke verkündet Sylla-Entscheidung
Der MLS-Wechsel von Moussa Sylla ist endgültig geplatzt. Der FC Schalke 04 bestätigt den Verbleib des Angreifers und teilt gegen den New York City FC aus.
Der Winter-Abschied von Moussa Sylla schien nur noch Formsache, der 26-Jährige befand sich bereits in den USA, um den Transfer zum New York City FC abzuschließen. Doch dann soll der MLS-Klub infolge des Medizinchecks anstatt der in Aussicht gestellten bis zu sieben Millionen Euro Ablöse plötzlich nur noch auf eine Leihe aus gewesen sein. Für den FC Schalke 04 in keinem Maße zufriedenstellend.
Die Königsblauen haben den Verbleib des malischen Angreifers nun offiziell bestätigt. Der Wechsel komme nicht zustande, da New York City „den bereits vollständig ausgehandelten Deal aus nicht nachvollziehbaren Gründen nachverhandeln wollte und dabei unverhältnismäßige Parameter setzte“, so der Zweitliga-Tabellenführer in seiner Mitteilung.
Moussa Sylla bleibt Schalker: die Hintergründe zur Entscheidung ⤵️
— FC Schalke 04 (@s04) February 3, 2026
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S04-Sportvorstand Frank Baumann erklärt deutlich: „Wir sind irritiert über das Verhalten von New York City FC. Die Verträge waren nicht nur ausgehandelt, sondern bereits unterschrieben. Nun einen nicht bestandenen Medizincheck vorzuschieben und damit eine Klausel im Vertrag zu aktivieren, ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar – denn Moussa ist gesund und spielfit.“
Baumann weiter: „Wir sehen in dem Befund keinen Grund, den Medizincheck als nicht bestanden zu werten. Dieser Darstellung werden wir vehement widersprechen, auch um Moussa zu schützen. Er kann ohne Weiteres noch ein Jahrzehnt als Profi-Fußballer unterwegs sein. Statt einer festen Verpflichtung war am Sonntag (1. Februar, Anm. der Red.) plötzlich von einer Leihe mit Optionen die Rede. Für uns ist das nicht akzeptabel.“
Sylla soll in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Moussa ist ein Top-Stürmer, er wird in dieser Liga noch einige Tore für uns schießen, davon bin ich überzeugt“, betont Baumann. Die Schalker teilen außerdem mit, dass man „den gesamten Vorgang intern prüfen und mögliche nächste Schritte bewerten“ werde.
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