Drei Deals geplatzt: Schalkes völlig verrückter Deadline Day
Bei Schalke 04 gab es am Deadline Day mächtig Betrieb. FT verschafft einen Überblick über die Geschehnisse beim Tabellenführer der zweiten Liga.
Zugänge
Nachdem Frank Baumann mit Kevin Müller (34), Dejan Ljubicic (28) und Edin Dzeko (39) in diesem Winter bereits namhaft eingekauft hatte, legte der Sportchef am gestrigen Deadline Day nochmal nach:
Moussa N’Diaye (23) kam per Leihe vom RSC Anderlecht und soll die linke Seite beackern. Ex-PSG-Talent Adil Aouchiche (23) bringt derweil den nötigen Schuss Kreativität mit. Der Zehner kommt ablösefrei vom FC Aberdeen.
Abgang
Mauro Zalazar (20) soll in Portugal als Leihspieler Spielpraxis sammeln. Beim SC Braga trifft der Mittelfeldmann auf seinen Bruder und Ex-Schalker Rodrigo.
Geplatzte Deals
Unbedingt gehen sollte eigentlich Moussa Sylla (26), der sich bereits in den USA aufhielt. Doch gab es laut der ‚Bild‘ „Wehwehchen beim Medizincheck“, sodass New York City statt der in Aussicht gestellten sieben Millionen Euro Ablöse plötzlich auf eine Leihe hinaus wollte. Für Schalke im Gegensatz zu Ablöse höchst unattraktiv.
Und auch, wenn der Transfer in die Staaten noch bis zum 26. März über die Bühne gehen kann, scheint vorerst klar: Sylla bleibt. In seiner Instagram-Story postete der Stürmer nämlich: „Schalke-Fans, ihr seid verrückt. Ich komme heim.“
Update (11:12 Uhr): Mittlerweile hat Schalke eine Stellungnahme abgegeben und bestätigt, dass Sylla auf Schalke bleiben wird.
Derweil gab es auch auf Zugangsseite gescheiterte Deals. S04 hätte nämlich gerne noch einen weiteren Neuzugang an Bord geholt. ‚Sky‘ zufolge kassierte der Zweitliga-Spitzenreiter bei Armindo Sieb aber einen Korb. Sowohl der Angreifer als auch Mainz 05 stellten sich quer, stattdessen wolle sich Sieb am Bruchweg durchsetzen. Der 22-Jährige ist noch bis Saisonende vom FC Bayern ausgeliehen.
Nach FT-Infos scheiterte Schalke zudem schon am Sonntag mit einem Angebot zur Leihe mit Kaufoption bei Jérémy Livolant (28). Der Flügelspieler musste beim portugiesischen Erstligisten Casa Pia bleiben.
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